PSG mbH Dresden-Pieschen
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Dresden-Pieschen
Radebeul West
Sanierungsgebiet Dresden-Pieschen  

War Pieschen 1990 noch ein besonders trister Stadtteil von Dresden, so hat sich das Bild heute gründlich gewandelt. Die sichtbaren Verbesserungen nach 23 Jahren Stadtsanierung sind im Vergleich zum fotografisch dokumentierten damaligen Zustand geradezu atemberaubend.
Seit Beginn der Sanierungstätigkeit 1992 wurden von den 515 Häusern im Gebiet 465 (90%) modernisiert - ein großer Teil davon mit Fördermitteln. Profitiert haben auch  Einkaufsstraßen wie Oschatzer und Bürgerstraße.

Bürgerstraße
   
EckeRMMA   Hof Galvanohof
   

Der Stadtteil hatte die Luftangriffe des Jahres 1945 weitgehend unbeschadet überstanden. Die geschlossenen Blockrandstruktur des Areals und die damit verbundene Urbanität hat in Dresden bis heute Seltenheitswert.

Auf Grund der in hohem Maße vernachlässigten Bausubstanz war und ist auch heute noch die Sicherung bzw. Erhaltung der vorhandenen Bauten eine vordringliche Aufgabe. In geringerem Umfang galt es Anfang der 1990er Jahre, auch Teile der relativ intakten Stadttechnik bzw. Erschließungsanlagen zu erneuern. Im Vordergrund der Sanierung stand jedoch die Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse entsprechend den heutigen Anforderungen und Standards. Dies erforderte zunächst die Einleitung von umfangreichen Ordnungsmaßnahmen. Hierzu zählten zum einen die Entkernung der Blockinnenbereiche zur Schaffung von Grün- und Freiflächen sowie die Gestaltung von öffentlichen Grün- und Freiflächen. Die Information und Beteiligung der Bürger wurde von Beginn an im großen Umfange zur Vermeidung von Konflikten durchgeführt.

Wichtiges Ziel war weiterhin der Schutz des ortsansässigen Gewerbes und Handwerks. Obwohl hier in der Nachwendezeit starke Einbrüche erfolgten, ist mittlerweile eine solide Gewerbe- und Handwerkerstruktur ausgebildet.

Mit dem Neubau der Stadtbibliothek, der Umgestaltung des stark schadstoffbelasteten GALVANO-Firmengeländes und dem Neubau/Umbau von 2 Kindergärten sind Lebens- und Umweltqualität im Sanierungsgebiet wesentlich verbessert worden. Die Zukunftsaufgaben liegen nun im Bereich der Quartierstruktur in der Wohnumfeldverbesserung und der Modernisierung der noch verbliebenen unsanierten Häuser.

Aus städtebaulicher Sicht hat  Pieschen auch im Sanierungsgebiet noch erhebliches Potenzial, wenn die vom Stadtplanungsamt initiierten Projektentwicklungen Bebauung Markuspassage und Durchstich Konkordienplatz - Moritzburger Straße mit neu geplanten Stadthäusern  verwirklicht werden können.

Der Wohnungsleerstand der späten 1990er Jahre ist heute kein Thema mehr. Die hohen Standards der Gebäudemodernisierungen, das urbane Angebot mit kurzen Wegen, Freizeitangeboten und vielfältigen gewerblichen Nutzungen  locken  neue Bewohner an. Bislang noch nicht ausgeschöpft ist die Verbindung Pieschens zum Elbraum. „Wohnen am Wasser“ wäre ein neue Qualität und eine Zukunftsressource für das strukturell starke Stadtgebiet.

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