PSG mbH Dresden-Pieschen
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Umbau zweier Hinterhäuser zu einer Kindertagesstätte / -krippe
 
Nutzer Diakonisches Werk Stadtmission Dresden e.V.
  Standort Leisniger Straße 70
01127 Dresden
Baukosten 1,5 Mio. €   Kapazität 67 KiTa-, 26 Kinderkrippenplätze
Leistungen Leistungsphasen 1-9 HOAI   Fertigstellung 2007
         
Gebäude vor Sanierung   Gebäude nach Sanierung
         

Eine überraschende Chance für die Rettung der beiden heruntergekommenen Hinterhäuser auf dem Grundstück Leisniger Straße 70 im Sanierungsgebiet Dresden-Pieschen ergab sich durch die Möglichkeit, sie als Kindertagesstätte für das Diakonische Werk Stadtmission Dresden zu nutzen.
Zwischen den beiden Gebäuden wurde ein überdachter Verbinder mit Aufzugsturm angeordnet. Dadurch entstand eine Verkehrsfläche, die

 

einerseits der behindertengerechten Erschließung dient und zudem als zweiter Rettungsweg den schwierigen brandschutztechnischen Erfordernissen entspricht. Der markant gestaltete Zwischenbau bietet nun auch die Möglichkeit, die beiden bislang einzeln stehenden Gebäude in allen Geschossen zu verknüpfen, und wurde zum neuen Mittelpunkt und Erkennungszeichen der Kita-Anlage.

         
Foto Giebelseite   Foto Gruppenraum
     
Da sich die ursprünglichen Walmdächer als vom Schwamm befallen und nicht ausbaufähig erwiesen hatten, wurden beide Hinterhäuser mit einem neuen Staffelgeschoss in hochwärmegedämmter Holzbauweise versehen. Aufgrund der einfachen Grundrissstruktur konnten alle Funktionen in die ehemaligen Hinterhäuser integriert werden. Im Dachgeschoss verfügt die Kita über ein Familienzentrum, das dem besonderen Betreuungskonzept des Nutzers entspricht.   Die gesamte Anlage einschließlich Bestandsgebäude erfüllt nach dem Umbau die Auflagen der Energieeinsparverordnung und ist haustechnisch und energetisch auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Fassaden wurden nachträglich wärmegedämmt und auf den Dächern Fotovoltaikanlagen angebracht. Die Gruppenräume wurden mit Fußbodenheizungen ausgestattet.
     
Verbinder   Verbinderausblick
         
In seiner Farbigkeit und Materialwahl weist das Gebäude schon von außen auf seine neue Nutzung hin. Außenanlagen, Spielflächen, Torsituation und Einfriedungen wurden komplett neu gestaltet. Aus Schallschutzgründen grenzt eine massive Mauer mit Gucklöchern die Anlage zur Leisniger Straße hin ab.   Auch städtebaulich ist nach dem Umbau eine deutliche Verbesserung eingetreten. Das Grundstück wird nicht mehr als Baulücke empfunden. Aus den unscheinbaren Hinterhäusern wurde eine prägnante Gesamtanlage.
         
Modernisierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Niederwaldstraße 2 in Dresden-Striesen
         
Bauherr Landeshauptstadt Dresden -
Eigenbetrieb Kindertagesstätten
  Standort Niederwaldstraße 2
01307 Dresden
Baukosten 1,8 Mio. €   Fertigstellung 2008
Leistungen Leistungsphasen 1-9 HOAI      
         
Skizze   Perspektive
         
Die Kindertageseinrichtung Niederwaldstraße bedurfte dringend der baulichen Erneuerung, da nicht nur die Gebäudesubstanz der aus den 1960er Jahren stammenden Kinderkrippe stark verschlissen, sondern auch die Gründerzeitvilla für die Kindergartennutzung völlig ungeeignet war. Im Hochbauamt Dresden wurde daher die Idee entwickelt, mit einem Ersatzneubau Abhilfe zu schaffen und die Kinderkrippe zu modernisieren. Die frei gewordene Villa kann nun anschließend separat vermarktet oder umgenutzt werden.
Die Anordnung des Neubaus im parkartigen Grundstück war abhängig
  von den Forderungen des Grünflächenamts und der Denkmalschutzbehörde sowie von der Zielstellung des Nutzers, der im Untergeschoss der Kinderkrippe weiterhin einen zentrale Versorgungsküche für mehrere Kindereinrichtungen betreiben möchte. Der Neubau wurde nach ausgiebiger Variantenuntersuchung schließlich als eingeschossiger Riegel konzipiert, dessen Gruppenräume nach Süden hin zum Garten ausgerichtet sind. An den Altbau ist er mit einem Verbinder angeschlossen, durch den für die gesamte Anlage ein neuer Eingangsbereich geschaffen wurde.
         
Ansicht
         
Fotos1   Fotos2
 
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